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Im Flow der Macht: Der Einfluss des impliziten Machtmotivs auf das Flow-Erleben

Projektleiter:

Dipl.-Psych. Anja Schiepe, Prof. Dr. Hugo M. Kehr

Projektbeschreibung:

Was haben die Tätigkeiten Unterrichten, in einem Spiel gegeneinander antreten und an einer Gruppendiskussion teilnehmen gemeinsam?

Alle genannten Tätigkeiten sollen bei der ausführenden Person das Machtmotiv anregen. Das Machtmotiv wird definiert als das wiederholte Bedürfnis Einfluss auf andere oder die Welt im Ganzen zu haben (Winter, 1973). In diesem Forschungsprojekt soll der Fragestellung nachgegangen werden, inwiefern Menschen in einer solchen machtthematischen Situation Flow erleben.

Flow-Erleben wird definiert als das „reflexionsfreie gänzliche Aufgehen in einer glatt laufenden Tätigkeit“ (Rheinberg, 2008, S. 153). Kehr (2004) nimmt in seinem Kompensationsmodell der Motivation und Volition an, dass die Entstehung von Flow an drei Bedingungen geknüpft ist: (1) Das implizite Motiv muss angeregt sein. (2) Es dürfen keine konkurrierenden expliziten Motive aktiviert sein und (3) die subjektiven Fähigkeiten müssen als ausreichend wahrgenommen werden.

Wir erwarten, dass Personen mit einem hohen impliziten Machtmotiv mehr Flow erleben während sie eine machtthematische Tätigkeit ausführen als Person mit einem niedrigen impliziten Machtmotiv. Die Anregung des impliziten Machtmotivs soll durch verschiedene, unter anderem physiologische Indikatoren (Testosteron, Estradiol) und Verhaltensindikatoren nachgewiesen werden.

gefördert durch:

Bund der Freunde der TUM e. V.